Waldparty 2007


Reisebericht von Karsten

Auf zur Wald-Paadie
Die IG Bergisch Land hat anlässlich zum 10jährigen Bestehen der IG mal wieder zur Wald-Paadie eingeladen. Einige „Halbeliter“ wollen auch dort hin und sich mal anschauen wie im Bergischen gefeiert wird.
Ich als alter Bullifahrer muss mir noch ein Zelt besorgen denn Ellen kann erst am Samstag mit dem Bulli nachkommen während Elmi und Netti und ich schon Freitag anreisen wollen. Daheim wird das Zelt schon mal zur Probe aufgebaut damit man sich nicht vor der ganzen Innung blamiert. So kann mich nur die Nachbarin beim Kampf mit Stangen und Plane beobachten.
Freitag 18.00 Uhr das Mopped ist bepackt, es geht los nach Lüdenscheid. Dort treffe ich die Schmallenberger. Die beiden haben noch Christian aus Kassel dabei. Zu viert geht’s noch ein paar km weiter Richtung Halver. Da die Wettergötter gnädig mit uns sind oder die Wetterfrösche sich irren wird es eine trockene Anreise. Einige SR stehen schon rund um die Hütte und am angrenzenden Wald, der auch gleichzeitig der Zeltplatz sein wird. Erstmal das Mopped abstellen, sich anmelden und ein willkommen Flens genießen. Etwas kälter, nur das Bier, hätte es sein können aber was soll´s. Nu ist Zeltbau angesagt. Wer hat ´nen Blasebalg mit? Keiner ? also die Luma aufpusten. Nö, was geht da ne Menge Luft rein. Ich entscheide mich für ne Pause, guck mal was sich so um mich drum rum tut und puste später weiter. Irgendjemand sorgt dafür dass der Grill angeschmissen wird. Prima denn Zeltbau macht hungrig. Bis weit nach Mitternacht sitzen wir in gemütlicher Runde vor der Hütte und schnacken. Irgendwann, ich liege schon auf´m Ohr, gibt es ein kleines Gewitter. Sollte das Wetter doch schlechter werden?
Samstag 9.32 Uhr, lang genug gepennt. Waschen und schön frühstücken steht auf der Tagesordnung. Wir sitzen bei strahlendem Sonnenschein auf der Veranda vor der Hütte und genießen den Kaffee und frische Brötchen. Es treffen immer mehr Besucher ein und auch die Sauerländer erscheinen reichlich. Marcel weckt um 12 Uhr Elmi. So was von dreist aber auch denn der Herr ist noch gar nicht ausgeschlafen. Eine schöne Ausfahrt wird nach Mittag angeboten. Bei der macht, von uns, nur Marcel mit. Er ist davon genauso begeistert wie die anderen Teilnehmer. Die Nichtfahrer sind bei den Spielen fleißig und wir kassieren einige Siege ein. Auch bei der Fahrzeugprämierung belegen wir vordere Plätze, trotz Schmutz unterm Schutzblech. Ok, wenn ein Team mit 13 Leuten vor Ort ist sollte so was auch möglich sein.
Ein Spassvogel hat unserer IG zu einem neuen Namen verholfen. In Anbetracht der Farben die beim Logo gewählt wurden lag es nahe uns „ Die kleinen Feiglinge“ zu nennen. Naja, lustig isses, so wie unsere Truppe. Kleine Leute haben wir auch dabei. Aber sind wir Feiglinge? Protest!
Fast den ganzen Nachmittag gab´s ein Schauschrauben von Thöny . Das Mädel vom Schwabeneintopf durfte uns leider zeigen was man , äh Frau, unternimmt wenn die Lima nicht mehr will wie sie soll. Respekt!
Während und nach dem abendlichen Grillen gibt´s was auf die Ohren. Eine gute Kapelle, wie Arnold es zu sagen pflegt, spielt gute Stücke. Gegen 21.00 wird der Spieltrieb kurz für die Siegerehrungen und die Präsentübergaben, der teilnehmenden IG´s, an die Veranstalter unterbrochen. Tja und dann passiertes. Die Wetterfrösche wollen ihr Recht und schlagartig stehen wir im Wasser. Hubert, Uwe und Marcel die gerade abfahren bekommen einen Vollwaschgang. Der Schlagzeuger sieht förmlich die Felle davon schwimmen. Nach einer Stunde ist der Spuk vorbei. Leider kann die Band wegen Wassereinbruch in der Elektrik nicht mehr weiterspielen. Hoffentlich ist der Schaden nicht zu groß denn die kleinen Bands spielen ja meist nur für´n Taschengeld. Mit Hilfe von einem anständigen Schluck Sprit wird das Lagerfeuer wieder entfacht und die Leute verlassen die schützenden Orte. Einige Zeit verbringen wir noch am Feuer dann verziehen wir uns in den Bulli und ich überlasse Bernd, der sich kurzfristig zum übernachten entschieden hat, das Zelt.
Sonntag, mit Frühstück in der Sonne ist es vorbei. Leichter Regen der auch nicht um 11.00 aufhört wie es Arnold angesagt hat. Einige Leute sind bereits abgereist und auch wir packen unsere 7 Sachen. Auf dem Heimweg teste ich mal die Dichtigkeit vom Reusch-Kombi. Bääh der Test fällt für die Hose negativ aus. Aber eigentlich ist dies der einzige wirkliche negative Aspekt von dem Wochenende. Die Paadie war gut organisiert und wir haben viele nette Leute getroffen.

Tschüss und Gruß Karsten

zurück      beenden      vor