Siegerlandtour 2008
Bericht von Karsten
Am Wochenende 23.8.-24.8. fand die IG Siegerlandtour 2008 statt. Da sich die Wetterfrösche nicht so ganz einig waren wie es nun an diesem Wochenende werden soll wurde es eine kleine Zitterpartie. Bleibt es trocken oder werden wir pudelnass?
Der Einzige der nass bis auf die Unterwäsche geworden ist ist Bernd. Er hatte seinen Regenkombi verlegt und HG wollte ihm, weil noch geschlossen, keinen verkaufen. Soviel schon mal vorneweg.
11:00 Uhr, es bollerte und die Ruhrpötter kamen. Alle, bis auf den besagten, im Regenkombi. Also los und die Schmallenberger einsammeln. Leider konnte Netti nur als Sozia mitfahren denn ihr hatt es den Gaszug, zum Glück noch daheim, zerrissen. Mit 8 SR, einer XT und einer BMW ging die Reise weiter. Da Bernd dringend neu gewickelt werden musste ging es durch´s Repetal, der kürzeste Weg, nach Kreuztal. Gepäck abwerfen, den Kollegen neu einkleiden und die Runde erneut starten.
Mittlerweile war es bis auf kleine Schauer trocken und wir konnten schön fahren. Bei einer geplanten Kaffeepause gab´s von mir eine ungeplante Stuntshow. Schotterparkplatz, ssst und das Vorderrad war wech. Zum Glück ist am Mopped links ein Koffer dran und es war nichts kaputt gegangen. Mit dem Kaffee war es dann auch essig denn das Cafe hatte eine geschlossene Gesellschaft und die wollten uns nicht dabei haben. Also weiter.
Nach 5 km wurden wir, mittlerweile im Wittgensteinerland angekommen, gut bewirtet. Während uns Kaffee und Kuchen schmeckte kam ein Wolkenbruch runter der uns gut eingeweicht hätte. Die Sonne kam wieder raus und die Fahrt wurde fortgesetzt. Durch´s Johannland ging es in Richtung Dreiländereck von NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz. In Burbach hielten wir uns rechts und nach einigen Kilometern sind wir wieder mittendrin im Siegerland.
über „Die Lützel“ , die mal eine der schönsten Bergrennstrecken war, fuhren wir nach Hilchenbach. Dort haben wir unseren Schlussmann verloren. Nein, Berni ging nicht wirklich verloren. Er musste nur mal kurz was erledigen. Leider hatte Elmi dies nicht mitbekommen und fuhr pflichtbewusst zurück um ihn zu suchen. Wir näherten uns unaufhaltsam dem Basiscamp und trafen dort um 17:02 ein. Mist eine Minute zu früh geplant war ja 17:03.
Klamotten wurden gewechselt und sich für den gemütlichen Abend gerichtet.
Schnell, dank dem Schweißbrenner, kam der Grill zum Glühen. Der Pampersbomber mit Balsters und „Plüschi“ ist war mittlerweile vorgefahren. Bei guter Stimmung wurde gemeinsam gegessen und noch bis tief in die Nacht gefeiert.
Sonntag. Ich war wohl der letzte der aus den Federn krabbelt. Naja dafür hatte ich keinen Stau mehr vorm Bad. Kaffee und Brötchen weckten wieder die Lebensgeister und wir konnten bald aufbrechen und den 2.Teil der Tour starten. Da Sabine und Jürgen schon am Samstag nach Heim fuhren und Elmi mit Konny dies auch am Sonntagmorgen tat bestand der Trupp noch aus 7 Moppeds und 8 Personen.
Zuerst schauten wir uns das Technikmuseum in Freudenberg an. Schon imposant was die „Freunde historischer Fahrzeuge“ alles zusammengetragen haben. Von einer kpl. Werkstatt, in der noch alles mit Transmissionen angetrieben wird, über Fahrräder bis zum Lanz Bulldog ist dort sehr viel ausgestellt. Auch eine Adler Rennmaschine gab es zu sehen. Von dort fuhren wir durch den „Flecker Wald“ und durchs Wildenburgerland Richtung Bergneustadt. An der Aggertalsperre, ohne Pommesstop, vorbei nach Lüdenscheid.
Hier trennten sich unsere Wege. Die Ruhrpötter fuhren die B54 weiter während Berni, Ellen und ich uns wieder in´s Sauerland machten. Nach einigen Schlenkern gelangten wir über Herscheid nach Attendorn. Von dort, an der Burg Schnellenberg vorbei, kamen wir wieder ins´ Repetal, welches wir am Samstag ja schon durchfahren hatten. Also nur ein kurzes Stück dem Tal gefolgt, ab über´n Berg und langsam Richtung Schmallenberg durchgeschlagen. Berni kennt dort noch ein paar feine Strässchen die abgefahren werden mussten, bis wir kurz vor dem Rhein-Weser-Turm landeten. Dort trennten sich dann auch unsere Wege. Netti und Berni fuhren nach Schmallywood und uns zog es zurück nach Ferndorf. Dort wartete noch ein wenig Arbeit auf uns aber vorher wollte uns das Sofa mal sehen. Eine Stunde Augenpflege und dann wurde schnell aufgeräumt. Etwas geplättet aber zufrieden konnten wir diesen Tag beenden.
Ich hoffe es hat allen Teilnehmern so gut gefallen wie uns und einer Wiederholung sollte nichts im Wege stehen.
Gruß Karsten


