Schmallenberg 2009


Bericht von Karsten

Pfingsten 2009
Thorsten (Berni) hatte die großartige Idee dass wir, zusammen mit der IG-Münsterland, mal eine 2 Tagestour rund um Schmallenberg machen könnten. Dank seiner Beziehungen zum Turnverein konnte das schöne Gelände und die Halle vom Verein für unsere Zwecke genutzt werden. Wer wollte konnte schon am Freitag anreisen, was einige gerne gemacht haben. Zu dieser Gruppe gehörten auch Ellen und ich. Da wir keine Lust hatten in der Dackelgarage zu schlafen, haben wir unseren Bulli mitgenommen und die Mopeds durften sich für ca. 50 km als Trailerqueens fühlen. 50km sind zwar nicht weit aber immerhin soweit das die Bremsen vom Anhänger gequalmt hatten. Hätte ich die Bremse vor der Fahrt richtig lösen sollen? Und ich habe schon gedacht warum zieht der Bulli so schlecht. Auspacken, abladen und das Wochenende kann beginnen. Dank Grill, Feuerstelle, Musikanlage und einer großen Auswahl an Getränken wurde es ein schöner Abend den wir (Ellen, Konny, Conny, Karsten, Elmar, Michael (Mr. Edelstahl) und Berni) mit den Münsterländern, die ohne Schlappohren, Christian und Christian verbrachten.

Samstag
In der Nacht war es recht frisch. Schätze so um 5°. Die Zeltschläfer hatten sich pfiffiger weise in die Halle verkrümelt und mussten nicht frieren. Berni sorgte für frische Brötchen, die Kaffeemaschinen für ein Heißgetränk und ich hatte eine große Portion Rührei gemacht. Wie im Hotel oder bei Mama wurde erwähnt, allerdings gäb es dort auch Zucker. Kamikaze Christian wollte schon seinen Notizblock zücken um seine gefürchteten Kritiken a la Restaurantkritiker Haumann zu notieren da klappt´s dann doch noch mit dem Zucker. In einem Schrank befand sich eine Packung Glückszucker vom TV. Ratzfatz wurde die konfisziert und Christian kam nicht zum Zuge. Noch während des Frühstücks kam Verstärkung aus dem Münsterland vorgefahren und etwas später, aber rechtzeitig zur Ausfahrt, kam Arnold, der ˝ l Guide, mit 1-2-3 ganz vielen Sauerländern. Da die Truppe für eine geschlossene Ausfahrt zu groß war wurden 2 Gruppen gebildet. Einmal die die zügig fahren wollten und dann die Spazierfahrer. 5 Jungs mit SR und Elli mit ihrer XT bevorzugten die flottere Fahrweise und folgten Elmi. Berni übernahm den größeren Rest der Truppe (11 SR/XT und Diba mit Joghurtbecher) und wir konnten eine, von Berni ausgesucht, schöne Strecke unter die Räder nehmen. Der erste Anlaufpunkt war der Rhein-Weser-Turm. Da einige Leute am Morgen ohne Frühstück gestartet waren wurde dort eine Pause eingelegt damit keiner mit knurrendem Magen weiter musste. Die weitere Strecke führte durch´s Wittgensteinerland nach Bad-Laasphe. Wir wieder vorne weg und die Blumenpflücker hinterher. In Laasphe warteten wir an einer Tankstelle auf die Kollegen aber die kamen nicht. Irgendwann kam Berni vorgefahren und erzählte dass Sabine im Ort liegen geblieben ist. Alle Versuche die SR wieder zum Laufen zu bringen scheiterten leider. Mehr wie ein paar Sekunden lief die Kiste nicht. Also wurde die Maschine geparkt und ein späteres Abholen mit dem Anhänger geplant. Sabine nahm mein Angebot an bei mir als Sozia mitzufahren. Ob ihre Entscheidung so gut war? Ich habe mir nix dabei gedacht und bin mein gewohntes Tempo gefahren. Bei ihr sorgte die Fahrt allerdings für den einen oder anderen Adrenalinkick. Komisch, denn die neuen Heidenau waren doch noch gar nicht kpl. genutzt. Die Strecke führte uns von Puderbach über eine kleine Serpentinenstrasse nach Richtstein. Dann über Beddelhausen, der Edertalstrasse folgend nach Laisa und dann nach Frankenberg. Von dort gibt eine sehr schöne und kurvenreiche Strecke von ca. 12km Richtung Hallenberg. Wenn die Ohren nicht im Weg wären gäbe es ein Rundumgrinsen. Diesen Teil der Strecke fuhr die andere Gruppe nicht. Sie waren von Laasphe nach Bad-Berleburg gefahren um sich dort im idyllischen Schloßinnenhof zu erfrischen. Dort gab es aber statt einer Erfrischung nur lange Gesichter, weil der Biergarten aufgrund einer geschlossenen Gesellschaft zu hatte. Also wurde die Tour nach Aue fortgesetzt, wo die „Hanomag Freunde“ ein Oldtimer Treckertreffen veranstalteten. Pebo will scheinbar in den Bereich der Landwirtschaft wechseln, jedenfalls soll es ihm dort sehr gut gefallen haben. Frisch gestärkt konnte dann die Rückreise nach Schmallywood angetreten werden.
Die „Raser“ fuhren über Züschen und Neuastenberg Richtung Altastenberg. Sind aber kurz vor Altastenberg auf die L640 abgebogen. Eine vor kurzem kpl. neu gebaute Kurvenstrecke, welche leider auch schon von der Joghurtbecherfraktion genutzt wird, die uns die letzten km zurück nach Schmallenberg brachte. Dort wurde es sich erstmal gemütlich gemacht, ein Kaffee oder auch schon ein Bier getrunken. Derweil machte ich mich mit Berni auf den Weg um die SR von Sabine abzuholen und bei Elmi abzustellen. Sollte er sie nicht an´s Laufen bringen kann sie von dort mit dem ADAC nach Diba in die Werkstatt gebracht werden. Kann es nach der Ausfahrt noch eine Steigerung geben? Ja es kann! Die Grills wurden angeheizt und es gab schmackhaftes Grillgut und traditionsgemäß auch mal wieder ein paar Schwarzwürste. Diese konnte man aber prima unter dem leckeren Salat verstecken den einige mitgebracht hatten. Dazu noch schönes kaltes Zündkerzenbier. Einige der IG kamen erst abends, genau wie 2 SR-Fahrer aus dem Raum Frankenberg, die Berni noch von der Fahrt am 1. Mai zum Köterberg kannte und die dem Aufruf zum Stammtisch im großen Forum gefolgt waren. Ne was hatten wir es gut. Bevor es zu dunkel wurde verabschiedeten sich leider die die nicht übernachten wollten oder konnten. Was den Rest aber nicht davon abhielt noch bis tief in die Nacht zu feiern.

Sonntag
Relativ zeitig aufstehen war angesagt denn die hungrigen Mäuler wollten was zu beißen haben. Da sich der Umfang vom gestrigen Frühstück bewährt hatte gab es wieder verschiedene Sorten Brötchen mit süßem oder herzhaftem Belag. Manche Leute machten sich sofort nach dem Essen auf den Heimweg andere blieben noch was länger und halfen mit etwas Ordnung zu schaffen. Die Münsterländer die wir auf dem Heimweg noch ein Stück begleiten wollten, waren plötzlich weg und somit fuhren Ellen und ich gemeinsam mit Arnold, Alex, Marc und Stefan Richtung Sundern. Bei einem kurzen Stop in Eslohe am Museum haben wir uns noch eine schöne Ausstellung von stationären und fahrbaren Dampfmaschinen angesehen. Anlässlich zu dieser Ausstellung waren auch einige andere Oldtimer zu sehen. Da hatte unser Guide den richtigen Riecher und der kleine Umweg hatte sich gelohnt. Die weitere Fahrt führte die anderen nach Heim, Ellen und mich über eine kleine Schleife wieder zurück nach Schmallenberg. Dort hatte Berni mit seiner Frau schon angefangen die Halle für seinen Geburtstag, in den er reinfeiern wollte, herzurichten. Hier und da wurde gemeinsam noch geräumt oder geputzt bis alles vorbereitet war. Dann konnte man das herrliche Wetter genießen, denn Grill nochmal anwerfen und sich einfach mal faul in die Sonne legen. Wieder ein sehr schöner Tag der den Abschluss bei einer, bis in den frühen Morgen dauernden, Geburtstagsparty fand.

Montag
Hierzu gibt es nur noch zu berichten das Berni, mit Familie und wir die Halle wieder aufgeräumt haben, einen Berg Geschirr gespült wurde, ein paar Anhängerladungen Material abgefahren wurden und wir nachmittags den Heimweg antreten konnten. Diesmal ging es aber mit gelöster Anhängerbremse los denn das fährt sich doch angenehmer. Geschafft aber glücklich dieses tolle Wochenende erlebt zu haben setzten wir uns daheim auf den Balkon, legten die Füße hoch und schwupp fielen die Augen zu. Vielen Dank an Berni und alle anderen. Nach der gelungenen Generalprobe in Form einer „kleinen Feier“ mit den Münsterländern sollte uns vor einer „großen Party“ zu unserem 5-jährigen Bestehen nicht Bange sein.

Gruß Karsten

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