Ausfahrt Mai 2007


Reisebericht von Karsten

Samstag 7.20 gehts los Richtung Schmallenberg. Dort treffe ich Elmi und Thorsten. Gemeinsam fahren wir nach Niedereimer um dort bei Peter das gemeinsame Frühstück einzunehmen. An dieser Stelle " Vielen Dank dafür".
Gut gestärkt gings mit 13 SRīs und einer XT los. Trotz der vielen Brötchen die vertilgt wurden merkte Andi das sich Leistungsgewicht erhöht hat und die SR gut lief. Wie man das macht? Ganz einfach den Rucksack nicht mehr umschnallen :-)

Arnold führte uns wieder sicher durchīs Sauerland. An Seen vorbei und durch schöne Gegenden. Ab und zu wurde ein Rauchpäuschen eingelegt aber geschraubt wurde bei dieser Ausfahrt nichts. Es muss ja nicht jedes Jahr ein Auspuff mit Draht vom Trauerkranz festgebunden werden.
Irgendwann hat sich Elmi daran gegeben und die Führung übernommen. Ach, es geht auch schneller wie 60!? Tolle Sache und wir sausen bis nach Frankenberg. Irgendwo dort in der Nähe sind wir eine einsame kurvige längere Strecke gefahren und bekamen ein immer größeres Grinsen inīs Gesicht. So eine Straße müßte es überall geben! Es wurde, nach der Kurvenjagd, eine kleine Pause eingelegt und bei Andreas Zabel entdeckte man eine Holzschraube im Hinterreifen. Hmm was nu? Andreas entscheidet sich für Schraube stecken lassen und langsame Weiterfahrt nach Schmallenberg.
Dort erwartete uns Elmis Frau mit Kaffee und Kuchen. Eine sehr nette Geste von ihr. Danke! Aber erst die Arbeit dann das Vergnügen und die Schraube ausm Reifen ziehen. Glück gehabt kein Plattfuss.

Anschließend trennten sich dann zum Teil unsere Wege und Nichtübernachter fuhren heim. Der Rest der Truppe fuhr weiter nach Erndtebrück. Dort hatte Elmi für uns einen Besichtigungstermin in einem privaten BMW Museum organisiert.
Herr Bald, der Besitzer, hat über Jahre hinweg Motorräder gesammelt. Von jeder Baureihe eins und alle in Zustand 1. Auch einige sehr seltene Rennmaschinengespanne gab es, in einer blitzblanken Halle, zu bestaunen. übrigens sind alle Maschinen fahrbereit und werden auch manchmal bewegt. Die Anwohner sind nicht immer erfreut wenn die Abgase die Megaphone der Rennmaschinen verlassen und beschweren sich dann bei der Rennleitung. Aber demnächst steht ein großes Gelände für solche Zwecke zu Verfügung.

Jetzt noch die letzten 15km für diesen Tag unter die Räder nehmen und auf inīs Löffelschnitzerdorf Helberhausen. Dort haben wir erstmal anständig die gute Küche genossen. Die Lea, unsere Bedienung hatte es bestimmt nicht immer einfach mit uns. Außer den Sprachbarrieren zwischen ihr und den Sauerländern mußte sie auch noch mit einigen Späßen zurechtkommen.
Zu vorgerückter Stunde hat sich dann der Wirt den Scherz erlaubt und uns nen vollen Bierkrug aus Steingut oder so hingestellt. Geschätzer Inhalt 0,5-1 Liter. Jeder sollte mal nen Schluck nehmen und dann zum Nachbarn reichen. Es zahlt derjenige dessen Nachfolger leer trinkt. Also genug drin lassen oder ex und hopp sonst wirds teuer. Doch was ist das?? Ich bekomme den Krug zugeschoben und will den locker ansetzen. Da kugelts mir fast den Arm aus. Das Teil ist so schwer und ich hatte schlecht gepackt so dass ich ihn noch nicht mal heben konnte. Peinlich peinlich. Weiter an Hubert, er hatte besser aufgepasst und wußte den Krug zu packen. Die Muskeln spielen lassen und die ca 8 Kilo gehoben. Nachher erfuhren wir das der Krug nur ein 0,3er Bier fasst. Der Rest ist Wandstärke und ein verdammt dicker Boden. Nä wat han mer lache mosse ( für Nichtsiegerländer "Nein was haben wir gelacht). Zur Zwergfellberuhigung ne runde Schnaps aus eigener Herstellung. Es gibt Leute die nennen das Zeug aktive Sterbehilfe. Schmeckt lecker aber zieht gut rein. Bei soviel Aktivitäten bekommt doch schon wieder Hunger. Also den Koch nochmal in die Küche gejagt und ne Ladung Schanzenbrot bestellt. Mmh das selbstgebackene Brot ist ruckzuck in unseren Mägen verschwunden. Schade das sich eins später durchgekaut in der Toilette wiederfand. Wer war das? Freiwilliger vor!
Wie lange der abend noch ging weiß ich zum Glück nicht denn Ellen und ich sind so gegen 1-2 Uhr nach heim. Am nächsten Tag, den ich leicht verkatert auf einer Konfirmation verbringe durfte, habe ich abends mein Mopped abgeholt. Frau Nies , die Wirtin, erzählte noch das nicht jeder pünktlich zum Frühstück erschienen ist. Soso, Langschläfer oder dicken Kopp? Auf jedenfall möchte sie uns gerne wiedersehen und das machen wir auch wahr hoffe ich.

Tschüss und Gruß Karsten

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